Von Tunis nach Teheran

In Israel ist schon von einer Art politischer Revolution die Rede, denn mit dieser Stellungnahme könnten sich die politisch völlig festgefahrenen Fronten grundlegend ändernÖ

... morden mit in aller Welt". So ging früher ein Spruch auf Demonstrationen. Und leider gilt er noch immer. Herade genehmigte die Bundesrepublik neue Rüstungsexporte in Milliardenhöhe an den Golf. Dazu schreibt Christian Böhme im Tagesspiegel:

In einer Woche kofinden die von Edogan durchgesetzten Neuwahlen in Istanbul. Bislang spricht wenig dafür, dass sie anders ausfallen und die AKP sie gewinnen wird. Nur: Sie muss sie gwinnen, es geht nicht nur um Gesichtsverlust, sondern auch eine Menge Geld, ohne die der Präsident seine Getreuen kaum wird lange bei Laune halten können. Und das weiss auch die Opposition:

Nobel Peace Prize winner Nadia Murad on Tuesday expressed her concerns about the recent wildfires in Iraq’s Nineveh and how the flames may destroy mass graves where evidence of the so-called Islamic State’s genocide against the Yezidi (Ezidi) minority is being gathered.

According to Murad, the fired across farmlands in Iraq, especially in Nineveh governorate, have burned some of the 79 mass graves that contain the remains of Ezidis who suffered genocide at the hands of the terror group in Sinjar (Shingal).

 

Es gibt kleine Meldungen, die besser als lange Analysen den Zustand in Syrien beschreiben. Etwa diese: In Idlib legen sie jetzt im Vorfeld schon mal die Gräber für jene an, die später in Luftangriffen der russischen und syrischen Luftwaffe umkommen werden. Dass Menschen sterben werden und die Bombardements kommen, ist jedem klar:

Ein offener Brief an Heiko Maas anlässlich seines Iran Besuchs

 

Sehr geehrter Herr Bundesaußenminister Heiko Maas,

Eines ist in diesen Tagen garantiert: Saudi-Arabien ist mitnichten der reformwillige, sich unter dem Kronprinzen Mohammad bin Salman verjüngende und modernisierende Gegen-Hegemon zum khomeinistischen Iran. Wie ihr Rivale in Syrien trumpft die saudische Despotie im Sudan und zuvor in Ägypten als Meister der Konterrevolution auf.

 

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Die Protestbewegung im Sudan war und ist auch vor allem eine von Frauen, die nicht nur gegen die Diktator, sondern Sittenterror auf die Straße gingen.

 

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(Bild: Ala Salah)

 

Die Rache des Systems folgt nun:

Palestinian Authority President Mahmoud Abbas has inaugurated a building at Jericho’s Istiqlal University in honor of a notorious Palestinian terrorist, Khalil Al-Wazir Abu Jihad.

Abu Jihad is one of the most celebrated Palestinian terrorists in history. He was second in command to Yasser Arafat and the founder of Fatah and the PLO.  Abu Jihad is responsible for organizing attacks that killed 125 Israelis between 1960 and 1980 and was the architect behind the Munich Olympic Games massacre.

Vogue stellt drei Frauen vor, die in vorderster Reihe gegen das Bashir-Regime gekämpft haben und sich nun gegen den Militärrat, der gerade die Protestbewegung zusammenschießen lässt, und für eine zivile Regierung engagieren:

Auch in diesem Jahr sind beim Al-Quds-Marsch hunderte Islamisten in Berlin auf die Straße gegangen, um israelfeindliche Parolen zu skandieren. Begleitet wurde die antisemitische Demonstration von lautstarken Gegenprotesten. 

 

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Die Bedrohung der Korallenriffe im Roten Meer durch Klimaerwärmung und Überfischung machen eine höchst seltene Kooperation möglich. Unter Schweizer Ägide planen die Anrainer des Roten Meeres in Zukunft gemeinsam in einem Institut zusammen zu arbeiten:

Im Libanon und der Türkei versuchen Regierungen, sich der syrischen Flüchtlinge im Land zu entledigen

15.000 syrischen Kindern im Flüchtlingslager von Arsal im Nordosten Libanons droht ab nächster Woche Obdachlosigkeit, warnen Hilfsorganisationen. Die libanesischen Behörden verlangen den Abriss aller Zelte, bei deren Bau Zement verwendet wurde. Oft ist dies etwa ein mit Beton ausgegossener Fußboden.

 

"In Somalia leiden die Menschen nicht nur aufgrund bewaffneter Konflikte; Dürren belasten die Menschen zusätzlich und verschärfen die Lage vor Ort", sagte der Geschäftsführer der UN-Flüchtlingshilfe, Peter Ruhenstroth-Bauer. In Somalia habe es aufgrund klimatischer Veränderungen "deutlich weniger Niederschläge während der Regenzeiten" gegeben.